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Aktuelles im Oktober 2010

Baierbrunn, 28. Oktober 2010 - Umfrage: Bei Kindererziehung ist Disziplin wichtiger als Religion

Baierbrunn (dts Nachrichtenagentur) - Für rund 93,8 Prozent der deutschen Eltern spielt Disziplin bei der Erziehung die zentrale Rolle. Dies ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Baby und Familie". Disziplin und Pflichtbewusstsein sollten auch heutzutage bei der Erziehung eine Rolle spielen. Ebenso viele (91,8 Prozent) legen Wert auf die Vermittlung von Sparsamkeit, gerade vor dem Hintergrund zunehmender finanzieller Belastungen. Rund 88,3 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass das Kind lernen muss, sich unterzuordnen. Die Religion spielt eine eher untergeordnete Rolle. Sechs von zehn (60,9 Prozent) der Befragten gaben an, dass den Kindern auch der Glaube an Gott vermittelt werden sollte. Grundlage der Daten ist eine Umfrage des Marktforschungsinstitut GfK Nürnberg, bei der rund 2.000 Frauen und Männer befragt wurden.

 

Berlin, 23. Oktober 2010 - Grüne fordern "Spielzeug TÜV"

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien soll nachgebessert werden. Das Arbeitsministerium werde der Forderung der CSU nachgeben, dass die Leistungen für Kinder nicht zwingend über Gutscheine oder Chipkarten abgerechnet werden müssen, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreisen. Vielmehr soll auch eine direkte Barabrechnung möglich sein. Allerdings sollen nicht die Eltern das Geld in die Hand bekommen, sondern es soll direkt an Vereine, Musikschulen oder Nachhilfe-Institute fließen können. Die Länder sollen selbstständig entscheiden können, mit welchem System sie die Bildungsleistungen für Kinder abrechnen. Die Änderung soll bereits in den Gesetzentwurf einfließen, der am kommenden Mittwoch ins Kabinett geht.

 

Berlin, 15. Oktober 2010 - Bildungspaket für Kinder in Hartz IV soll nachgebessert werden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien soll nachgebessert werden. Das Arbeitsministerium werde der Forderung der CSU nachgeben, dass die Leistungen für Kinder nicht zwingend über Gutscheine oder Chipkarten abgerechnet werden müssen, berichtet die "Rheinische Post" unter Berufung auf Regierungskreisen. Vielmehr soll auch eine direkte Barabrechnung möglich sein. Allerdings sollen nicht die Eltern das Geld in die Hand bekommen, sondern es soll direkt an Vereine, Musikschulen oder Nachhilfe-Institute fließen können. Die Länder sollen selbstständig entscheiden können, mit welchem System sie die Bildungsleistungen für Kinder abrechnen. Die Änderung soll bereits in den Gesetzentwurf einfließen, der am kommenden Mittwoch ins Kabinett geht.

 

Würzburg, 9. Oktober 2010 - Erstklässler-Studie bescheinigt Kindern "hohe kulturelle Offenheit"

Würzburg (dts Nachrichtenagentur) - An deutschen Grundschulen sind Freundschaften zwischen Kindern rein deutscher Herkunft und Kindern mit Migrationshintergrund offenbar normal. Das ergab eine Studie von Bildungsforschern der Universität Würzburg, die das Bundesbildungsministerium mitfinanziert hat. Die Wissenschaftler befragten knapp tausend Erstklässler aus Bayern und Hamburg, ob sie mit Kindern anderer Ethnien befreundet seien. Etwa 60 Prozent bejahten dies. Vor allem Kinder mit Migrationshintergrund zeigten eine "hohe kulturelle Offenheit", heißt es, vier von fünf Grundschüler aus dieser Gruppe gaben laut Studienleiter Heinz Reinders an, sie hätten einen Freund, dessen Eltern nicht aus demselben Land stammten wie sie selbst. Unter den deutschen Erstklässlern sagten 40 Prozent, sie hätten einen Freund mit Migrationshintergrund. Von ihnen berichten mehr als zwei Drittel, sie besuchten Freunde anderer ethnischer Herkunft auch zu Hause. "Diese Studie zeigt, dass die Kinder bei der
Integration viel weiter sind als die öffentliche Diskussion", sagt Thomas Rachel (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium. Freundschaften zwischen Kindern deutscher und anderer Herkunft hätten auch eine positive Wirkung auf die Eltern, die Grundschüler seien so "Vorreiter der Integration", so Rachel.

 

Wiesbaden, 5. Oktober 2010 - Fast alle Schüler lernen bereits an Grundschulen Englisch

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die überwiegende Mehrheit der deutschen Schüler lernt bereits in der Grundschule die englische Sprache. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, erhielten im Schuljahr 2009/2010 94 Prozent der Drittklässler und 95 Prozent der Viertklässler an Grundschulen Englischunterricht. In den ersten beiden Jahrgangsstufen der Grundschule ist Englisch weniger stark verbreitet. So hatten in Deutschland 27 Prozent der Erstklässler und 40 Prozent der Zweitklässler im Schuljahr 2009/2010 bereits Englischunterricht. Insgesamt lernten im Schuljahr 2009/2010 an Grundschulen 1,9 Millionen Schülerinnen und Schüler Englisch. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl damit von 13 Prozent auf 65 Prozent gestiegen.