Aktuelles im Februar
Wiesbaden, 28.02.2012 – Statistik: Geburtenzahl in den Monaten Juli bis September am höchsten
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Geburtenzahl mit durchschnittlich rund 2.000 Babys pro Tag ist in den Monaten Juli bis September am höchsten, hingegen zum Jahresende am geringsten. Diese saisonale Besonderheit beobachtet das Statistische Bundesamt deutschlandweit seit Anfang der 1980er Jahre. So kämen durchschnittlich nur etwa 1.800 Kinder an einem Tag im Februar zur Welt, was sogar leicht unter dem Jahresdurchschnitt liege. Vor dem Zweiten Weltkrieg und auch noch Jahrzehnte später hatten die Monate Februar und März durchschnittlich die maximale tägliche Geburtenzahl. In den Folgemonaten nahm die tägliche durchschnittliche Geburtenzahl ab, schnellte im September kurz nach oben und flachte zum Jahresende aber wieder ab. Der September war somit bereits damals der geburtenreichste Monat in der zweiten Jahreshälfte. Seit Mitte der 1970er Jahre verschob sich auch das Jahresmaximum allmählich von März auf September.
Berlin, 16.02.2012 - Studie: Elterngeld führt zu kürzeren Babypausen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Einführung des Elterngeldes vor fünf Jahren hat kürzere Babypausen der Mütter zur Folge. Dies zeigt nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe) der noch unveröffentlichte "Elterngeld-Monitor", den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt hat. Im Durchschnitt erhöhte die Geldleistung die Einkommen der Familien um 400 Euro monatlich. Die Väter beteiligen sich in der ersten Zeit nach der Geburt stärker an der Betreuung. Das Elterngeld "entfaltet damit die ihm vom Gesetzgeber zugedachten Wirkungen", resümiert das DIW. Vor allem bei Müttern mit niedrigen Einkommen sowie bei Müttern in Ostdeutschland hätten sich seit Einführung des Elterngeldes die Babypausen deutlich verkürzt. Das Erziehungsgeld, das durch das Elterngeld abgelöst wurde, war zuvor bei niedrigen Einkommen zwei Jahre lang gezahlt worden. "Die Wahrscheinlichkeit, dass Mütter, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben, wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, ist aufgrund des Elterngeldes signifikant gestiegen", schreiben die DIW-Forscher. Dagegen hätten in der Vergangenheit familienpolitische Reformen etwa beim Mutterschutz oder die Einführung des Erziehungsgeldes zur Folge gehabt, dass die Erwerbsunterbrechungen von Müttern tendenziell immer länger wurden. "Mit der Einführung des Elterngeldes werden erstmalig wirksame Anreize gesetzt, diesen Trend zu stoppen."
Berlin, 11.02.2012 - Merkel lobt Engagement für Familien und Kinder
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Initiative "Wellcome" das ehrenamtliche Engagement für junge Familien und Kinder gewürdigt. "Mir hat dieses Projekt von Anfang an sehr gefallen beziehungsweise es hat einen sehr guten Eindruck gemacht, weil es eine Initiative ist, die sozusagen im praktischen Leben ansetzt", erklärte Merkel, Schirmherrin des Projekts, in ihrem Video-Podcast. Die Initiative leiste keine Hilfe anstelle von Jugendämtern oder Hebammen, sondern begleite junge Familien, die mit der Organisation ihres Alltags nicht so richtig klar kämen. Zugleich betonte Merkel, dass es natürlich zunächst Aufgabe des Staates sei, dort, wo akute Hilfe benötigt werde, diese auch zu leisten. Dafür gebe es die rechtlichen Rahmenbedingungen. "Aber es zeigt sich eben, dass wir, wie so oft in der sozialen Arbeit, auch eine Mischung haben aus staatlichen Aufgaben und ergänzenden ehrenamtlichen Betätigungen", so Merkel. Sie forderte auch private Unternehmen dazu auf, das Projekt zu unterstützen. "Die Wirtschaft weiß: Wenn ich später gut gebildete junge Menschen als Arbeitskräfte haben möchte, dann ist es auch im Interesse der Wirtschaft, Familien in der Aufgabe der Kindererziehung zu unterstützen", so die Bundeskanzlerin. Merkel wird bei der "Welcome"-Jubiläumsfeier am kommenden Mittwoch die Festrede halten.
Berlin, 07.02.2012 - Aufklärung von Jugendlichen steht im Fokus des Safer Internet Days 2012
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der diesjährige Saver Internet Day 2012 stellt die Aufklärung von Kindern und Jugendlicher über Risiken und Sicherheitsvorkehrungen in der virtuellen Welt in den Fokus. In 40 Ländern finden auf Initiative der Europäischen Kommission zu diesem Thema Aktionen statt. Unternehmen wie Facebook weisen anlässlich des SID daraufhin, dass Privateinstellungen regelmäßig zu überprüfen seien. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat zudem erstmals eine Empfehlung zur Konfiguration eines Windows-PC`s für Privatanwender veröffentlicht. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner sprach sich erneut für den Schutz persönlicher Daten aus. "Die Verbraucher erwarten zu Recht, dass das Schutzniveau bei mobilen Diensten und Geräten genauso hoch ist wie bei stationären Endgeräten. Ich sehe hier eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft", so Aigner. Bereits 70 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 13 Jahren sowie 23 Prozent der Kinder zwischen acht und neun besitzen ein Handy. Der Safer Internet Day findet bereits zum vierten Mal, jeweils am zweiten Dienstag im Februar statt.
Berlin, 01.02.2012 - Umfrage: Auch Schülern sind gute Noten sehr wichtig
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Schülern liegt ihre Schulkarriere sehr am Herzen. 95 Prozent aller Jugendlichen beteuern, gute Noten seien ihnen wichtig oder sehr wichtig, wie das Bildungsmagazin "Focus Schule" unter Berufung auf eine Emnid-Umfrage für das Nachhilfeinstitut Studienkreis meldet. 86 Prozent gehen davon aus, dass ihre berufliche Zukunft von guten Zensuren abhängt. 44 Prozent gaben an, sich selbst unter Druck zu setzen. Wirklich zufrieden mit ihren Leistungen sind die Schüler nicht: Zwei Drittel zeigten sich einigermaßen und 13 Prozent wenig bis überhaupt nicht mit sich zufrieden. TNS Emnid hatte 500 repräsentativ ausgewählte Schüler ab 14 Jahren befragt.